Montag, den 5. April 2004 "live" im Disneyland Paris, Fantasy Land Stage
Konzerthalle "Fantasy Stage"
Laszlo, Christian, Leo, Martin und Reinhard
vor dem "Big Thunder Mountain"
Unser Gig auf der Riesenbühne im Konzertsaal
Besuch des Eiffelturmes
Martin, Laszlo und Leo auf der "Main Street" vor Schloß
Zufälliger Sessiongig mit franz. Countryband im Cowboy Cook
(Die Hausband von Disneyland war bei unserem Konzert und bat uns bei
ihrem Auftritt im Country Stadl auf die Bühne)
Im Westernfort (Frontier Land)
Ein ziemlich erschöpfter und hungriger
"Laszlo" im teuren Champs Elysee
Restaurant
Christian mit "Rocky" im
Planet Hollywood
Martin als "Pirat der Karibik"
Reini vor "Big Thunder"
Sonntag Früh (3.15 h) holte ich (Christian) erst mal Laszlo aus Sopron (H) ab, da sein Auto von seiner Frau benötigt wurde. Dann gings weiter mit
Martin, Reini, Leo (nach wichtigen Instruktionen seiner Gattin für die Reise ......). Dann gings ab. Unser Laszlo übernahm den ersten Teilabschnitt
mit meinem Renault Espace (vorher noch Öl und Kühlflüssigkeit nachgefüllt) bis München. Dann übernahm ich bis Paris, wobei die erste Hürde
eine Tankstelle zu finden in Höhe Stuttgart nachdem Martin meinte "Fahr weiter es geht sich noch aus" souverän genommen wurde. D. h. mit
dem letzten Tropfen eine Tankstelle, welche zum Pech nur mit Tankomat-Karte zu füttern war. Gut ! Ein zufälliger "Tankender" half uns aus.

Nach diesen ersten Schreckminuten gings zügig nach Paris! Bis auf dass, dass es unsere laut Routenplaner eingezeichnete Autobahnabfahrt
zum Hotel nicht gab. Mit gezielten Instruktionen von Laszlo und kurzem Stau fand sich aber auch unser Hotel. Nach dieser 12 stündigen
Autofahrt war mein kulturelles Programm an der Reihe, welches nach einer Dusche von Leo und Martin in Angriff genommen wurde (Die beiden
mussten sich - sind ja schon etwas älter - kurzfristig ausruhen). Unser Laszlo entpuppte sich als grossartiger Französisch-Fachmann und half
uns souverän über sämtliche Sprachbarrieren.

Erster Halt mit der Metro (Laszlo hatte ein wenig Bedenken, betr. Kriminalität in Paris und verhielt sich verdächtig ruhig während der Fahrten) war
der berühmte Eiffelturm. Nach dem sogenannten WOW Effekt, wollten wir natürlich die Fahrt bis an die 300 Meter Spitze wagen, jedoch war es
ein Massenandrang und etwa eine Stunde Wartezeit, was uns veranlasste zum Trocadero raufzuspazieren und dann weiter zum Triumphbogen
und der Champs Elysee. Hier setzte dann der akute Hunger von Laszlo ein. Da nach Studium sämtlicher Speisekarten, sich der McDonalds als
das günstigste entpuppte, setzte eine Diskussion ein, in welcher sich Laszlo durchsetzte und wir doch ein teureres franz. Restaurant aufsuchten,
mit der Begründung: Wenn man schon in Paris ist, isst man was gscheites ......

Gegen Mitternacht endlich im Hotel - Schlafen !!

Am frühen Morgen Aufbruch ins Disneyland Paris, wobei für mich der erste Stress begann, da wir die "falsche" Autobahnabzweigung genommen
haben. Hitzige Debatten im Auto und einige "auf gut Glück" Wendungen brachten uns aber doch noch auf die A4. Im Disneyland angekommen
und strenger Durchleuchtung (Wir mussten beim Backstagebereich einfahren - Dort fanden strenge Kontrollen aller Zulieferer statt) wurden wir
dann von Mrs. Songo abgeholt, welche auch den Event betreute. Uns wurde alles gezeigt und wir konnten noch ein wenig im Park
herumspazieren. Nach dem Act der Gruppe, welche vor uns auftrat, konnten wir gleich in die Auftrittsgarnitur springen, da die Techniker und
Roadies alles augenau nach Stageplan aufstellten und sehr profihaft arbeiteten. Es folgte Soundcheck, kurze Pause, dann ging vor der
Riesenbühne der Vorhang (Eigentlich ein autom. Riesending aus Eisen) runter. Das Wort Showtime fiel und unser Konzert wurde in 3 Sprachen
angekündigt. Eisending (Vorhang) auf, Nebel, Lichteffekte und los gings. War schon eine super Sache. Wir gaben alles und das Publikum konnte
mit den ersten Takten gleich auf unsere Seite gebracht werden. Der Auftritt verlief fantastisch und aus unserer Sicht super einstudiert und alles
nach Plan. Sogar meine englischen Ansagen kamen gut rüber. Unser Laszlo war wie immer der Publikumsliebling und versprühte seinen
ungarischen Charme, welcher mittlerweile mehr als bekannt ist. Nach dem Gig kamen viele Leute, darunter auch die Country Hausband vom
Disneyland und gratulierten uns zum gelungenen Auftritt. Das war natürlich super. Die franz. Countryband lud uns dann ein zu ihrem Auftritt im
Frontierland im Cowboy Cook Stadl (Sie spielen dort täglich) und baten uns zu einem Song auf die Bühne. Wir nahmen die Einladung an und
gaben dort vor Publikum den "Folsom Prison Blues" zum Besten.

Einige Stunden verblieben uns noch und wir nützten diese noch um ein paar Attraktionen im Park zu besuchen (Piraten der Karibik, Star Wars,
Liebling ich habe das Publikum geschrumpft, Phantom Manor und Big Thunder Mountain). War echt super. Leider spielte am Nachmittag das
Wetter nicht mehr so mit. Es war ziemlich kalt und etwas Regen. Gegen 20.00 Uhr stärkten wir uns noch und schauten noch kurz der Country
Live Band (Wieder eine andere Band) im Saloon draussen zu.

Dann gings ab in die Heimat. Martin holte im Gedenken an Jochen Rindt, das letzte aus unserem Auto heraus und wir waren ziemlich flott wieder
zu Hause. Mit vielen Eindrücken und gewonnenen Erfahrungen verstrich der Tag und alle waren sich einig, dass es zwar sehr stressig war, jedoch
eine ganz fantastische Sache auf welche wir zurecht stolz sein können. Wenn alles klappt bekommen wir nächstes Jahr im Disney Village
Saloon ein mehrtägiges Engagement, da der Veranstalter mit uns sehr zufrieden war. Mal sehen. Wir freuen uns auf jeden Fall so etwas vielleicht
wieder erleben zu dürfen .................
Bericht der Disneyland Paris Action